Unser Verein setzt sich für den Erhalt der Alpen Haslach und Binnel als wertvollen Kultur- Lebens-Raum ein.
Durch gezielte Arbeitseinsätze bewahren wir diesen Lebensraum für kommende Generationen. Jeder kann in irgendeiner Form mithelfen – sei es durch eine aktive oder passive Mitgliedschaft
Wir fördern eine kleinbäuerliche Land- und Alpwirtschaft sowie eine verantwortungsvolle
Tierhaltung, die im Einklang mit natürlichen Kreisläufen steht.
Dafür bedarf es der Erhaltung und der Pflege der Alpweiden und der Infrastruktur, für die wir uns besonders bei den gemeinsamen Arbeitseinsätzen stark machen.
An den Lebensraumtagen vermitteln wir Wissen rund um die komplexen Zusammenhänge von Alpwirtschaft, Lebensmittelversorgung, Landschaftsbild und
Wildlebensraum. Hier kommen alle Menschen, die diese alpine Kulturlandschaft in irgendeiner Art nutzen miteinander ins Gespräch.
Durch Informationsveranstaltungen und gemeinsame Aktionen geben wir Wissen weiter und stärken das Bewusstsein für die Schönheit und die große Bedeutung dieses
Lebensraumes, den alle Menschen unseres Landes in irgendeiner Form nutzen und zur Erholung genießen können.
Die verlängerte Vegetationszeit, leicht sinkenden Auftriebszahlen
sowie der steigende Anteil an nicht alptauglichen Tieren lassen die Schere zwischen
Futterangebot und Futterverbrauch größer werden. Manch ein Landwirt entscheidet sich
gar für das Aufgeben der Alpung seiner Tiere.
Sinkende Erlöse stehen steigenden Kosten gegenüber. Die Schere zwischen Kosten und Erträgen wird immer größer
Höhere behördliche Anforderungen und eine steigende Bürokratie lassen immer weniger Zeit für die Arbeit mit den Tieren und die Pflege der Alpen und machen manches gar unmöglich.
Neben der laufenden Arbeit ereignen sich mehr und mehr Schadereignisse, die mit der Klimaveränderung einhergehen, wie beispielsweise Starkniederschläge, Vermurungen und Trockenheiten, was die Alpwirtschaft zusätzlich fordert.
Längere Trockenzeiten, Starkregen, Hagel und andere Wetterextreme führen zu Erosion, Vermurungen, Überschwemmungen, Wassermangel, Windwurf und dergleichen.
Die Präsenz von großen Raubtieren gefährdet eine alpine Weidewirtschaft in
ihrer Existenz. Da ein effektiver Schutz der Herden in diesem Gelände unmöglich ist,
führt dies zu enormem menschlichem und tierischem Leid.
Die verlängerte Vegetationszeit und die steigende Waldgrenze führen zu
einer schnelleren und vermehrten Verbuschung und Verwaldung von Alpflächen und
zum Verlust der offenen Kulturlandschaft. Dies kann nur mit einem höheren Tierbesatz
und großem menschlichem Aufwand kompensiert werden.
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